Laienschießen-Siegerehrung im Schützenhaus

Das Oberstetter Laienschießen war wieder einmal ein großer Erfolg für unseren kleinen Ort und das zeigte sich auch bei der diesjährigen Siegerehrung im Schützenhaus. Es gab 10 Pokale, drei Auszeichnungen und die 12 besten Gruppen durften sich Sachpreise im Wert von bis zu 85,- € aussuchen, alle anderen anwesenden Gruppen bekamen eine Flasche Wein und eine Urkunde.

Immerhin hatten sich in den zwei Wochen „Laienschießen“ 410 Teilnehmer in 50 Gruppen am Luftgewehr auf eine Distanz von 10 m  zur Scheibe erprobt. Viele sind schon seit Jahren dabei, aber es gibt auch immer wieder Neulinge, denn die Mannschaften sind offen und formieren sich jedes Jahr neu, bzw. es bilden sich auch immer wieder neue Mannschaften. Das Gründungsmitglied Hubert Roth bekam an dem Abend die Auszeichnung für den ältesten Schützen. Wie sich später heraus stellte, hätte es tatsächlich noch einen, um drei Jahre älteren Schützen gegeben, der hatte aber sein Geburtsdatum nicht auf dem Anmeldebogen vermerkt und somit  war es dem Schützenverein leider auch nicht bekannt. Der Verein weißt deshalb für die kommenden Jahre ausdrücklich darauf hin, dass bei den Anmeldebögen auch das Geburtsdatum eingetragen werden sollte, zumindest bei den „Senioren“ unter den Schützen. Als beste Schützin bei den Damen wurde Toni Hasenmaile vom  Fanfarenzug Ochsenhausen FZO mit 85 Ringen geehrt.

Viele Preisträger und Gruppen waren vertreten und so konnten Carmen Lohr und Melanie Losert mit großer Freude die Scheibe an Stefanie Göppel von den  Rottumtaler Scharfschützen  für ihren sehr guten 7,4 Teiler und die Pokale an die zehn besten Schützen übereichen. Platz eins belegte Stefan Biedermann von der Gruppe Baum Beira mit 88 Ringen, gefolgt von Toni Hasenmaile mit 85 Ringen und auf Platz drei Andreas Ruh von den Sixpack mit 85 Ringen. Große Freude und Spaß bereiteten die Sachpreise -variierend zwischen Vesperkörben und Weinkisten-  für die zwölf besten Mannschaften, denn die Preise konnten jeweils ausgesucht werden. Der Sieger durfte beginnen und das war wie im letzten Jahr der Stammtisch Baum Beira mit beachtlichen 401 Ringen, dicht gefolgt von dem Fernsehraum OX  mit 390 Ringen.

Parallel zur Siegerehrung fand auch das „Gockel-Würfeln“ und „Gockel-Schießen“ statt, dieses Jahr wieder mit Pfeil und Bogen. Manche hatten Glück oder auch besonderes Geschick im Bogenschießen und konnten sich für wenig Geld ein halbes Hähnchen ergattern. Insgesamt war es ein gelungener und geselliger Abend. Das war auch am nächsten Tag nicht anders. Traditionell ging am Sonntag das Spielen und Schießen um ein Hähnchen weiter. Manche Hausfrau konnte sich somit das Zubereiten eines Mittagessens sparen und Spaß machte es zudem auch noch allen, die dabei sein durften.

 

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